Häufig gestellte Fragen

FAQ.

Frage: Kann auch mein Hund beim Mantrailing mitmachen?

Antwort: Jeder Hund, egal welchen Alters, welcher Größe oder Rasse kann mitmachen – sofern er eine Nase hat. 😉

 

Frage: Brauche ich ein Auto für das Training?

Antwort: Ja! Der Hund sollte vorher und ganz dringend nach dem Training seine Ruhe haben, bestenfalls schlafen. Am besten gelingt das in einer Hundebox, abseits von äußeren Einflüssen. Zudem finden die Trainings wöchentlich an wechselnden Orten draußen statt, damit die Hunde nicht einfach die „bekannte Strecke“ aus der Erinnerung ablaufen, sondern immer wieder neue Gebiete ertrailen, indem sie ihre Nase einsetzen.

 

Frage: Lernt mein Hund an der Leine zu ziehen?

Antwort: Nein. Ein Hund kann sehr wohl unterscheiden, wann er was tut. Beim Mantrailing befindet er sich im „Arbeitsmodus“ und lernt „hier darf ich an der Leine ziehen“, aber sonst eben nicht.

Allerdings lernen Hunde durch das Mantrailing leider nicht Fuß laufen, wenn sie es vorher schon nicht konnten 😉

 

Frage: Fördert Mantrailing den Jagdtrieb meines Hundes?

Antwort: Nein, im Gegenteil. Wird der Hund regelmäßig durch Mantrailing ausgelastet und gefördert, hat er weniger Interesse, sein „eigenes Ding“ zu machen. Er lernt, dass die vom Menschen angebotene Spur für ihn viel interessanter und durch die Belohnung auch erfolgversprechender ist. Damit verlieren andere Spuren von Wild o.ä. zunehmend an Bedeutung für ihn.

 

Frage: Was muss ich zum Training mitbringen?

Antwort: Für das Training benötigt man ein gut sitzendes Brustgeschirr, eine 7 Meter Lederleine (kann am Anfang auch ausgeliehen werden), in separaten Dosen feuchtes Futter zur Belohnung, welches der Hund wirklich sehr gerne mag,  z. B. Nassfutter, Hüttenkäse oder Leberwurst und Wasser für den Hund.

 

Frage: Welche Belohnung sollte mein Hund bekommen?

Antwort: Die meisten Hunde lassen sich am besten mit Futter belohnen. Sehr gut geeignet sind nasse, schlabbrige, eher flüssige Belohnungen wie z. B. Joghurt, Quark verdünnt, Fleisch püriert mit Wasser angemischt. Bitte kein Trockenfutter oder Kauknochen anbieten. Der Hund sollte am Ende des Trails nach dem Finden der Versteckperson bestenfalls so lange wie der Trail selbst gedauert hat seine Belohnung genüsslich aufschlecken dürfen. Dabei kommt er zur Ruhe, „fährt runter“, bekommt seine Bestätigung für seine Leistung und das Teamwork mit dem Hundeführer. Dies fördert die Bindung zwischen Hund und seinem Menschen.

Wenn Futter für ihn nicht so wichtig ist, darf er ggf. sein Stofftier zum Auto tragen. Aber auf keinen Fall sollte mit ihm wild gespielt werden. Nach getaner Arbeit (dem Trail) gehört Ruhe zum Lernprozess des Hundes.

 

Frage: Lernt mein Hund, Futter von fremden Personen anzunehmen?

Antwort: Im Zusammenhang mit Mantrailing: Ja. | Im Alltag: Nein. Auch hier kann der Hund sehr gut unterscheiden zwischen Belohnung für einen guten Job oder „nur“ einer Alltagssituation. Das Prinzip des Mantrailing lernt der Hund indem er den Geruch der Person, die Spur und die Versteckperson mit der Belohnung am Ende des Trails verknüpft. Die Belohnung ist gleich Erfolg. Deshalb hilft das Futter aus der Hand der Versteckperson dem Hund, dass er Geruchsartikel-Spur-Versteckperson mit Erfolg verknüpft.

Wenn der Hundehalter aber generell nicht möchte, dass fremde Personen seinen Hund füttern, kann er selbst das Futter während des Trails mit sich tragen (z. B. in einer Bauchtasche) und seinem Hund das Belohnungsfutter nach erfolgreicher Suche reichen.

 

Frage: Darf meine läufige Hündin am Training teilnehmen?

Antwort: Ja. Es wird aber gewünscht, dass der Trainer vorher dazu eine Info bekommt. Je nachdem welche Rüden in der Gruppe sind, wird der Trainer die Reihenfolge der zu trainierenden Hunde anpassen. Vermutlich wird die Hündin als letzte drankommen, um die anderen Schnüffelnasen nicht in Versuchung zu führen, „von der Spur abzudriften“

 

Frage: Wo findet das Training statt?

Antwort: Unsere Gruppentrainings und Special-Events finden immer in unterschiedlichen Trail-Gebieten statt. Die Treffpunkte werden beim Gruppentraining immer 1-2 Tage im Voraus bekannt gegeben. Für die Events sind die Veranstaltungsorte in der Regel schon im Vorhinein bekannt. 

 

Frage: Kann mein Hund dann in den Echt-Einsatz zur Rettung von Mensch und Tier gehen?

Antwort: Wir Trainerinnen bieten das Mantrailing aus purer Freude heraus als Freizeitbeschäftigung für Mensch und Hund an - nicht für den Einsatz in der Rettungshundestaffel. Wir betreiben es als Hobby, weil uns die Arbeit mit den Hunden so viel Spaß macht. Die echte Suche nach vermissten Personen oder Tieren ist dabei nicht unsere Intension.